Jedes Kind kennt die Schwimmregel: Nicht in unbekannte Gewässer springen – schon gar nicht mit dem Kopf voran. Und doch passiert genau das jedes Jahr.
Ein Sprung in unbekannte Gewässer ist die häufigste Ursache für Sportunfälle, die zu Querschnittslähmung, Tetraplegie und manchmal zum Tod führen.
Wie schwerwiegend die Folgen sind, hängt von der Stelle an der Wirbelsäule ab, an der sich die Verletzung ereignet:
– Beeinträchtigung von Gefühl und Bewegung
– Lähmung der Beine = Paraplegie 🧑🏽🦽
– Lähmung von Beinen und Armen = Tetraplegie 👨🏼🦼
– im schlimmsten Fall kann die Person nicht mehr selbstständig atmen.
Laut der Schweizerischen Gesellschaft für Paraplegiker @paraplegie
🆘 Sind oft Unachtsamkeit, Übermut und Alkohol im Spiel.
🆘 Diese wiederum führen zu einer falschen Einschätzung der Wassertiefe.
🆘 Die meisten Betroffenen sind junge Männer zwischen 16 und 30 Jahren.
Eine Aussage über die sichere Wassertiefe beim Tauchen ist schwierig, da sie von der Körpergrösse, dem Gewicht der tauchenden Person und der Sprunggeschwindigkeit abhängt. Selbst für einen flachen Tauchgang ist eine Wassertiefe von mindestens zwei Metern erforderlich.
Bring deshalb Kindern und Jugendlichen bei, wie sie sich bei Kopfsprüngen und Sprüngen ins Wasser sicher verhalten sollen:
➡️ Prüfe die Wassertiefe, bevor Du in einen See, Fluss, ein Becken oder das Meer springst.
➡️ Spring nicht in flaches Wasser.
➡️ Sei mutig NICHT in unbekanntes oder trübes Wasser zu springen.
➡️ Lass beim Baden die Finger von Drogen oder Alkohol.
➡️ Schau Dich um und befolge alle Warnschilder.
Ich weiss, dass dies beängstigend ist, aber Wissen schützt. BITTE teile diesen Beitrag mit so vielen wie möglich, um Unfälle wie diesen zu verhindern.

